WEINGUT

  Weingut
  Familie
  Philosophie
  Terroir
  Lagen

 Die Traube macht den Wein


Neben dem Boden, dem Klima und der Traubensorte ist es der Mensch, der das Aroma eines Weines am meisten beeinflusst. Unser Beitrag am Charakter unserer Weine ist, möglichst keinen Einfluss auf die natürliche Entwicklung des Weines auszuüben. Das bedeutet leider nicht, dass wir uns gemütlich zurücklehnen können: Langjährige Erfahrung, spezifisches Know-How und viel Arbeit sind gefragt, um absolute Spitzenweine zu erzeugen.


Geologie
Die Geologie ist die Wissenschaft vom Aufbau, von der Zusammensetzung und Struktur der Erde, ihren physikalischen Eigenschaften und ihrer Entwicklungsgeschichte.

Vor ca. 20 Mio. Jahren bedeckte ein seichtes, tropisches Meer große Teile des Weinviertels, die Parathetys. In den Ablagerungen dieses Meeres - feine Sande und schluffiger Tonmergel - wurzelt heute ein Großteil unserer Weinreben. Das Charakteristikum der sogenannten "Laaer Schichten" ist die abwechselnde Schichtung von Sand und Ton, besonders schön kann man das in unserem Sandkeller beobachten.

Der Löss, der zweite wichtige Untergrund für unsere Rebwurzeln, ist wesentlich jünger. Vor ca. 2 Mio. Jahren, während der vegetationsfreien Eiszeiten, verfrachtete der Wind feine Sande und Gesteinsteile und lagerte sie an windstillen Orten ab. Große Teile des Weinviertels sind heute mit diesem fruchtbaren Löss bedeckt.

Allen unseren Böden gemeinsam ist ein relativ hoher Kalkgehalt, der die Fruchtausprägung der Weine besonders fördert.

Klima
Im Weinviertel mischt sich kontinentales Klima mit pannonischen Einflüssen - ideale Voraussetzungen für den Weinbau: 1.900 Sonnenstunden lassen die Trauben optimal ausreifen, die kontinentalen heißen Sommer fördern das Aroma und die Fülle unserer Rotweine, die geringsten Niederschläge in Österreich schenken uns zur Lese gesunde Trauben.